fruehes.berlin – Meine neue Seite begleitet den Schlossaufbau

Ab sofort begleite ich den Wiederaufbau der Berliner Schlosses als Humboldtforum sowie einige geschichtliche Zeittafeln auf dieser neuen Webseite http://www.fruehes.berlin     bzw.   http://bernd.hartwich.info.

Auf meiner alten Seite  http://bernd.hartwich.berlin  beschreibe ich nun einige frühe Programmiersprachen, die für den Entwicklungsstand heutiger Sprachen unverzichtbar waren, die Sprachen ALGOL 60, PL/1 und ANSI C.

 

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Programmiersprache C (ANSI-Standard 1989)

Matterhorn Sonnenaufgang Sommer 2010, Urheber:B.Hartwich

In diesem Kurs wird die Syntax sowie die Semantik der Sprache C entsprechend eines von mir erarbeiteten Schulungskonzeptes kurz und sachlich vermittelt. Der hier dargestellte C Dialekt entspricht dem ANSI-Standard per 1989. Die Weiterentwicklungen, wie etwa C++, Visual C++ oder Objective-C 2.0, basieren letztlich auf diesem ANSI-Standard. Für Programmieraufgaben in diesen Dialekten sind nach wie vor solide Kenntnisse der Sprache C unverzicht-barer Bestandteil der täglichen Arbeit.

Das vorliegende Skript hat sich methodisch in mehreren Kursen bewährt und ist

  • für Anfänger als Unterstützung im Selbststudium,
  • für Lernende als Lernhilfe im Unterricht oder der Vorlesung,
  • für Fortgeschrittene als Nachschlagewerk bei Syntaxproblemen und
  • für Lehrende als Unterrichtshilfe zur Umsetzung des zu vermittelnden Stoffes

gedacht.

ANSI-C V2.2   (akt.Stand: 18.9.2015)

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Programmiersprache PL/1-F OS/360

IBM 360-40, Quelle:http://www.aconit.org/spip/IMG/jpg/IBM_360-40_Renaissance.jpg

Die vorliegende Gliederung hat sich in ca. siebzig zweiwöchigen Kursen, die ich in der Regel vor Berufseinsteigern nach ihrem Studium gehalten habe, als methodisch nützlich erwiesen und ist als Grundlage zum Erlernen der Sprache für neuere Dialekte sehr hilfreich. Aus heutiger Sicht  ist dieses Skript vor allem für ehemalige Anwender von PL/1 auf IBM-Großrechner ab der 3.Generation zur Auffrischung der Kenntnisse gedacht. Sie ist als Erinnerung an eine sehr schöne und interessante Programmiersprache zu verstehen, die sicher viele Anwender jahrzehntelang begleitet hat. Ich hoffe, dass die Leser die gleiche Freude beim Durcharbeiten dieses Skripts haben, wie ich bei dessen Erstellung.

PL-1 F – OS-360 V 7.3   (akt.Stand: 18.9.2015)

 

 

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Programmiersprache ALGOL 60

ALGOL

Quelle: itwissen.info

Hier liegt das Manuskript der Vorlesungen über die prozedurale Programmiersprache ALGOL 60 vor, die ich als Lehrbeauftragter Anfang der 70-iger Jahre an der Humboldt-Universität zu Berlin im Rahmen der Grundausbildung gehalten und dort veröffentlich habe. Ziel soll es sein, an eine sehr wichtige, fast schon vergessene Computersprache zu erinnern. Diese Vorlesungsreihe wurde für alle naturwissenschaftlichen Studiengänge festgelegt. In Vorlesungen und Seminaren wurde den Studenten der Sprachentwurf der Programmiersprache ALGOL 60 vermittelt.

Implementiert war der ALGOL-Compiler in diesem Fall auf einem Zeiss-Rechen-Automaten ZRA 1. Dieser Computer war in mehreren Hochschulen und Universitäten in Lehre und Forschung im Einsatz. Ebenso war auf dem Großrechner R300, ein damaliger in der Wirtschaft und Forschung benutzter Universalrechner, ein ALGOL-Compiler im Einsatz. Der Compiler selbst wurde vom Lochsteifen installiert, die Erstellung des Quelltextes war ebenfalls lochstreifenorientiert. Ein- und Ausgabe am R300 wurde über fünf Ein- und Ausgabeprozeduren realisiert. In der Programmiersprache ALGOL 60 wurde die Ein- und Ausgabe nicht geregelt, so dass deren Implementierungen stark zwischen den verschiedenen Compilern in den jeweiligen Betriebsystemen variierten.

In diesem Script wird nur auf die Programmiersprache ALGOL 60 eingegangen, wie sie unter der Führung der Association Computing Machinery (ACM) und der Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik (GAMM) entwickelt und dann von der International Federation for Information Processing (IFIP) in der endgültigen Fassung veröffentlicht wurde. ALGOL 60 wurde später in vielen Betriebssystemen implementiert, so u.a. auch auf den damaligen Rechnern ZRA 1 und R300. Da heute keinerlei Implementationen mehr von diesen  Rechnern vorhanden sind, wird hier auf die Darstellung ALGOL 60-R300 bzw. ALGOL 60-ZRA1 bis auf vereinzelte Hinweise verzichtet.

In der Praxis fand ALGOL weniger Anwendung; sie war lange Zeit im akademischen Bereich vorbildlich. Allerdings wurde auch das Betriebssystem der Burroughs-B5000-Rechner mit einer ALGOL-Version programmiert. Aber vor allem  diente sie als syntaktisches Grundgerüst für die Entwicklung weiterer Sprachen, wie Simula 67, PascalFORTRAN, COBOL, PL1 und letztlich auch die moderne Sprache C.

ALGO-60 V6.2   (akt.Stand: 18.9.2015)

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